Die Energy Information Administration (EIA – Die amerikanisch Administration für Energieinformation) ist die wichtigste Agentur für die Sammlung, Verarbeitung und Verbreitung von Energieinformation in den USA. Als Teil des Energieministeriums der USA, hat die Administration die Aufgabe Daten zu u.a. fossilen, erneuerbaren und nuklearen Energieträgern zu verarbeiten.

 

Monatsbericht mit Negativkorrektur

Als im Frühjahr die Coronapandemie auch in den USA an Fahrt aufgenommen hat, war es schwer einzuschätzen, wie lange das Virus das Marktgeschehen in den USA im Griff haben würde. Prognosen zur weltweiten Ölnachfrage für 2020 und zur Nachfrageerholung in 2021 waren nur sehr schwammig.

 

Nun können sich Behörden allerdings ein besseres Bild der Situation verschaffen. Im aktuellen Monatsbericht der EIA, in dem die Förderung von Erdöl und die Nachfrage aus dem Jahr 2019 mit Prognosen für 2020 und 2021 gegenübergestellt werden, mussten erneut Korrekturen nach unten vorgenommen werden.

 

So rechnete man bisher mit einem durchschnittlichen globalen Erdölverbrauch im Jahr 2020 von ca. 93,07 Millionen Barrel am Tag (á 159 Liter). Im neuesten Bericht wurde diese Erwartung um 230.000 Barrel pro Tag nach unten korrigiert (immerhin 36,5 Millionen Liter pro Tag). Auch insgesamt sollen im aktuellen Kalenderjahr über 8,5 Millionen Barrel pro Tag weniger nachgefragt werden.

 

Ausblick

Heizölhändler rechnen heute mit einer teureren Preisen. Der Preis pro 100 Liter liegt erwartungsgemäß bei ca. +0,75 bis +1,00 Euro, im Vergleich zu Dienstagmorgen.


Source: Futures-Services